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Autor Thema: Größe des Lenkungsausschuss  (Gelesen 3742 mal)
FGerhardt
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Beiträge: 1


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« am: 03. April 2007, 11:13:39 »

Einen schönen Guten Tag,

ich arbeite in einem kleineren IT-Unternehmen und habe einige Fragen zur Größe des Lenkungsausschusses.

Wie groß sollte dieser in einem kleinen Projekt sein? Gibt es Unterschiede zu größeren Projekten? Welche Aspekte sollte man bei der Zusammenstellung und Größe beachten?

Vielen Dank und beste Grüße,
Frank Gerhardt
« Letzte Änderung: 03. April 2007, 11:21:23 von FGerhardt » Gespeichert
Martin Rother
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Beiträge: 22



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« Antworten #1 am: 03. April 2007, 11:30:29 »

Hallo,
der Lenkungsausschuss sollte bei kleinen Projekten mindestens aus dem Auftraggeber des Projekts bestehen. Ansonsten nennt PRINCE2 drei Interessen, die im Lenkungsausschuss vertreten sein sollten: Benutzer-, Auftraggeber- und Lieferanteninteresse. Die Rollen Benutzer-, Lieferantenvertreter und Auftraggeber im Lenkungsausschuss sollten von Personen besetzt werden, die über die Autorität verfügen Budgets zu genehmigen, Spezifikationen und Pläne abzuzeichnen und Ressourcen einzusetzen oder zu erwerben.
Viele Grüße
Martin Rother
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GHoffmann
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Beiträge: 3


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« Antworten #2 am: 12. April 2007, 15:39:52 »

Das ist ein schwieriges Thema. Ich selbst war bis Februar Projektmanager in einem Großprojekt für die Justiz, mit einer Laufzeit von über 5 Jahren. Der Lenkungsausschuß bestand insgesamt aus fast 30 Mitgliedern (Justizministerium, Oberlandsgerichte, Infrastrukturbetreuer, Dienstleister, Multiplikatoren usw.). Entscheidungen in diesem Gremium waren äußerst schwierig, vor allem wenn es um größere Investitionen ging, die der Landesrechnungshof genehmigen musste.
Bei kleineren Projekten habe ich es oft erlebt, dass zwar formal ein Lenkungsausschuß installiert wurde, dieser aber nur in Eskalationsfällen reagierte.
Beides ist schwierig zu händeln, aber leider oft Praxis.
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Martin Rother
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Beiträge: 22



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« Antworten #3 am: 19. April 2007, 09:43:29 »

Hallo Herr Hoffmann,

Gibt es bei solchen Projekten eigentlich einen einzigen definierten Auftraggeber?

Viele Grüße
Martin Rother
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GHoffmann
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Beiträge: 3


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« Antworten #4 am: 20. April 2007, 11:52:43 »

Ja, den gibt es.
Offizieller Auftraggeber und Vertragspartner war die Zentrale IT Beschaffungsstelle (ZIB).
Um mit Prince zu sprechen, das Mandat erteilte das Justizministerium.
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Martin Rother
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Beiträge: 22



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« Antworten #5 am: 23. April 2007, 08:57:02 »

Ist dieser Auftraggeber denn auch allein über das Budget entscheidungsbefugt oder haben die anderen Mitglieder des Lenkungsausschusses ein Mitsprache- bzw. Vetorecht?
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pkrischel
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Beiträge: 2


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« Antworten #6 am: 13. Februar 2008, 18:23:08 »

Hi,

I am new to this forum and just want to introduce myself. I am the Lead PRINCE2 training for Partners In Business, a Dutch ATO. I live in Germany and am fluent in speaking and reading German but writing is still a bit tough. That is why I write to you in English. I have been giving PRINCE2 training since 2001 and have trained about 3500 project managers in about 20 countries.

It is up to the Executive to decide how many people he wants to have next to him (or her) representing the users and suppliers. Remember that these people have no voting rights. They are mainly appointed to gain and keep commitment from the various stakeholders to the project. So in a very small project you would only need someone to give the orders (the Executive) and someone to carry them out (the Project Manager). The people in these two roles would then fill in the other roles, if these roles have been created in the project management team.

Just remember, if the PRINCE2 approach does not fully meet your project needs do not sqeeze yourself in what PRINCE2 says. The only reason you want to use PRINCE2 is because you do not want to get surprised all the time. In good English this is called a controlled environment.

Mit freundlichen Grusse,

Peter Krischel
Partners In Business
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