advocat
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« am: 28. März 2009, 07:05:52 » |
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Allgemeine Fragen zur Prince2 Methodik
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« Antworten #1 am: 28. März 2009, 07:07:39 » |
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Auf Europäischer Ebene wird zunehmend Prince2 vorausgesetzt. Ausschreibungen in England und den Niederlanden verlangen fst immer Prince2 Know How.
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« Letzte Änderung: 28. März 2009, 08:47:58 von advocat »
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« Antworten #2 am: 28. März 2009, 07:09:20 » |
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Prince2 ist wie das PMBOK des PMI ein Framework, das Projektmanagement-Prozesse und Verantwortlichkeiten aufzeigt. Es ist eine Best Practice Methode für die Initiierung, Planung und Realisierung von Projekten, ersetzt aber nicht spezifische Vorgehensmodelle, z.B. in der Softwareentwicklung. Dem Spezialisten obliegt es, das zur Erfüllung seines Arbeitspaketes und unter den gegebenen Rahmenbe-dingungen am besten geeignete Vorgehensmodell (z.B. RUP, V-Modell)zu wählen.
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« Letzte Änderung: 28. März 2009, 07:40:56 von advocat »
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« Antworten #3 am: 28. März 2009, 07:14:34 » |
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Das phasenorientierte Vorgehen deutet sehr stark auf ein Wasserfallmodell hin. Wie wird das Verfahren adaptiert für iteratives / inkrementelles Vorgehen?
Es muss klar zwischen Projektmanagement-Prozessen (Framework) und dem inhaltlichen Vorgehen zur Bewältigung der Projektziele (Vorgehensmodell) unterschieden werden. Sie widersprechen einander nicht, sondern ergänzen sich. Ein PM-Framework wie Prince2 gibt kein Vorgehen für die Softwareentwicklung vor, sondern Prozesse für das Projektmanagement, die mit einem projektspezifischen Vorgehen „gefüllt“ werden.
Beim Wasserfallmodell werden die Projektphasen Analyse, Entwurf, Implementierung, Integration, Test, Installation, Einsatz auf den Projektplan und den PSP abgebildet. In den einzelnen Phasen finden sich wiederum die Prozesse Initiierung, Planung, Steuerung und Abschluss. Jede Phase hat ein relativ klar umrissenen Beginn und Ende. Das Projektmanagement hat darüber hinaus die Aufgabe, die Überleitung von Phase zu Phase möglichst reibungslos zu gestalten.
Beim iterativ-inkrementellen Vorgehen gibt es weiterhin Phasen (Definitions-, Entwurfs-, Konstruktions- und Einführungsphase). Nur sind die Planungs- und Entwicklungszyklen kürzer, mit dem Vorteil, dass sich verändernde Anforderungen (Changes) schneller umgesetzt und bereits in frühen Stadien gebrauchsfertige Produkte geliefert werden können.
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« Letzte Änderung: 28. März 2009, 07:41:27 von advocat »
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« Antworten #4 am: 28. März 2009, 07:37:23 » |
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2 Zertifizierungspfade: Foundation Level und Practitioner Level Foundation Level für Projektmitarbeiter > 2-3 Tages Schulung Practitioner Level für Projektleiter > 2 Tages Schulung plus eigene Vorbereitung
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« Antworten #5 am: 28. März 2009, 07:43:32 » |
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Zertifizierung erfolgt grundsätzlich für den Mitarbeiter
Es gibt die Möglichkeit als „Accredited Consulting Organisation“ zertifiziert zu werden. Geprüft werden unter anderem die Prince2 konforme Organisationsstruktur, das Qualitätssicherungssystem, sowie die Ausbildung und Kenntnisse der Mitarbeiter. Die ACO Zertifizierung wird empfohlen für Firmen die in der Anwendung von Prince2 beraten wollen.
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« Antworten #6 am: 28. März 2009, 07:47:33 » |
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Ein Projekt ist eine temporäre Organisation, die mit dem Ziel geschaffen wird, ein spezifisches Geschäftsprodukt auf Basis eines definierten Business Case zu erstellen. Ein Programm ist ein Portfolio von Projekten, deren Auswahl, Planung und Steuerung koordiniert erfolgt.
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« Antworten #7 am: 28. März 2009, 08:50:21 » |
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Die Aufteilung von Lieferantenvertreter und Projektmanager ist unklar, ist nicht der Projektmanager derjenige, der als Verantwortlicher den Prozess der Produkterstellung steuert und damit in der Lieferverpflichtung ist?
Lieferantenvertreter im Lenkungsausschuss: Der Lieferantenvertreter vertritt die Interessen derjenigen Personen, welche die Projektprodukte entwerfen, entwickeln, beschaffen, implementieren (und gegebenenfalls bedienen und warten). Der Lieferantenvertreter ist verantwortlich für die Qualität der gelieferten Produkte. Diese Rolle muss die Kompetenz besitzen, die benötigten Ressourcen einzusetzen oder zu beschaffen.
Projektmanager: Der Projektleiter hat die Verantwortung für das Tagesgeschäft des Projekts im Auftrag des Lenkungsausschusses und innerhalb der durch ihn festgelegten Toleranzen. Die Hauptverantwortung für den Projektleiter liegt in der Sicherstellung, dass das Projekt die richtigen Produkte, zur vereinbarten Qualität und in den geplanten Zeiten und Kosten, hervorbringt. Der Projektleiter ist ebenso verantwortlich dafür, dass das produzierte Ergebnis aus dem Projekt den im Business Case definierten Nutzen erreicht.
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